Tipps & Tricks

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Baumschutzverordnung MĂĽnchen

Die Stadt München verschärft ihre Baumschutzverordnung: Künftig stehen bereits Bäume mit einem Stammumfang ab 60 Zentimetern sowie sämtliche Obstbäume unter Schutz ➡ Baumschutzverordnung – Landeshauptstadt München

Garten im August – Das gibt es jetzt zu tun

Der August ist Erntezeit, aber auch der ideale Monat, um den Garten auf den Herbst vorzubereiten.

Blühendes pflegen: Verblühte Blumen regelmäßig ausputzen, damit sie weiter blühen. Stauden können bei Bedarf geteilt oder zurückgeschnitten werden.

Ernten: Tomaten, Gurken, Zucchini, Bohnen, Kräuter und viele Obstsorten sind jetzt reif. Regelmäßiges Ernten fördert den weiteren Ertrag.

Samen gewinnen: Samen von den reifen (samenfesten) Tomatensorten entnehmen. So lassen sich Lieblingssorten ganz einfach vermehren.

Aussäen: Feldsalat, Spinat, Radieschen, Winterrettich oder Endivien können jetzt noch ausgesät werden und sorgen für frisches Gemüse im Herbst.

Richtig gießen: Lieber seltener, dafür durchdringend gießen – am besten früh morgens oder am Abend.

Hecken und Sträucher: Ein leichter Formschnitt ist jetzt möglich. Dabei immer auf brütende Vögel achten.

Rosen pflegen: Verblühte Blüten entfernen und auf Krankheiten oder Schädlinge kontrollieren.

Unkraut und Mulch: Unkraut regelmäßig entfernen und Mulch nachlegen. Das hält den Boden feucht und schützt vor Austrocknung.

Gartenarbeiten im Juli

GemĂĽsebeet

  • Ernten: Zucchini, Gurken, Bohnen, Erbsen, Salate und Kräuter
  • Nachsäen fĂĽr die Herbsternte:
    • Feldsalat
    • Radieschen
    • Spinat (gegen Monatsende), Mangold
    • Herbst- und Wintersalate
  • VerblĂĽhte oder abgeerntete Pflanzen entfernen und freie Beete mit Kompost versorgen.
  • Tomaten ausgeizen und bei Bedarf anbinden.

Obst

  • Johannisbeeren und Himbeeren ernten.

Blumen und Stauden

  • VerblĂĽhte Rosen kontinuierlich ausputzen, damit sie erneut blĂĽhen.
  • VerblĂĽhte Stauden zurĂĽckschneiden, viele treiben dann nochmals aus.
  • Sommerblumen regelmäßig gieĂźen und dĂĽngen.

Rasen

  • bei Trockenheit höher mähen (ca. 5–6 cm).
  • Rasenschnitt als Mulch im GemĂĽsebeet verwenden.

Hecken und Gehölze

  • Laubhecken vertragen jetzt einen Formschnitt (auf brĂĽtende Vögel achten und die gesetzlichen Vorgaben beachten).
  • Wasserschosse an Obstbäumen entfernen.

GieĂźen

  • FrĂĽh morgens oder spät abends gieĂźen.
  • Lieber 1–2-mal pro Woche durchdringend als täglich oberflächlich.
  • Mulch aus Rasenschnitt hilft, Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Pflanzenschutz

  • Auf Schnecken, Blattläuse und Pilzkrankheiten achten.
  • Tomaten bodennah gieĂźen, um Kraut- und Braunfäule vorzubeugen.

Balkon und Terrasse

  • KĂĽbelpflanzen täglich auf Wasserbedarf prĂĽfen.
  • Starkzehrer wie Geranien, Petunien oder Tomaten regelmäßig dĂĽngen.
  • VerblĂĽhtes entfernen, damit neue BlĂĽten nachkommen.

Jetzt schon an den Herbst denken

  • Zweijährige Blumen wie Fingerhut oder Stockrosen aussäen.
  • WintergemĂĽse wie GrĂĽnkohl, Chinakohl oder Brokkoli (je nach Region) pflanzen oder aussäen.

Gartenarbeiten im Juni

GemĂĽsebeet:

  • Regelmäßig hacken und Unkraut entfernen; Mulchen, um Feuchtigkeit im Boden zu halten
  • Jungpflanzen wie Tomaten, Gurken, Zucchini und KĂĽrbisse anbinden bzw. stĂĽtzen
  • (Stab-)Tomaten ausgeizen
  • Nachsäen von Salat, Radieschen, Möhren, Buschbohnen
  • Ausreichend gieĂźen, besonders bei Trockenheit

Obstgarten:

  • Obstbäume auf Krankheiten und Schädlinge kontrollieren
  • Himbeeren und Brombeeren anbinden

Ziergarten:

  • VerblĂĽhte Stauden und Rosen regelmäßig ausputzen
  • Stauden bei Bedarf stĂĽtzen
  • Zweijährige Blumen wie Fingerhut oder StiefmĂĽtterchen aussäen
  • FrĂĽhjahrsblĂĽhende Sträucher nach der BlĂĽte zurĂĽckschneiden

Rasen:

  • Regelmäßig mähen – bei Hitze nicht zu kurz!
  • Kahle Stellen nachsäen

Balkon und Terrasse:

  • KĂĽbel-/Topfpflanzen regelmäßig dĂĽngen

Gartenarbeiten im Mai

Ziergarten:

  • Sommerblumen säen/pflanzen: Sonnenblumen, Ringelblumen, Cosmea

GemĂĽsegarten:

  • Aussaat direkt ins Beet: Karotten, Kohlrabi, Mangold, Rettich, Radieschen, Rosenkohl, Salate, Spinat, Petersilie
  • Vorgezogene Pflanzen raussetzen (nach den Eisheiligen): Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi, Paprika, Tomaten, Zucchini, Gurken
  • Kräuter pflanzen: Basilikum , Petersilie

Tipp: empfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen (1.-15. Mai) nach drauĂźen pflanzen

Sonstiges:

  • am besten morgens gieĂźen
  • Unkraut entfernen
  • Beete mulchen
  • VerblĂĽhtes zurĂĽckschneiden
  • Wasserstellen fĂĽr Vögel bereitstellen
  • Rankhilfen fĂĽr Kletterpflanzen aufstellen

Gartenarbeiten im April

Ziergarten:

  • Stauden teilen und pflanzen, damit sie kräftiger wachsen
  • Rosen schneiden (falls noch nicht im März erfolgt)
  • Sommerblumen aussäen, z. B. Ringelblumen, Cosmea, Zinnien
  • Halbsträucher wie Lavendel und Salbei zurĂĽckschneiden

Rasenpflege:
vertikutieren, kahle Stellen nachsäen

GemĂĽsegarten:

  • Direkt ins Beet säen: Karotten, Radieschen, Spinat, Mangold, Erbsen, Zuckerschoten, Rote Bete, PflĂĽcksalat, Petersilie, Rukola
  • Vorziehen oder im Gewächshaus: Zucchini, Gurken, Mais
  • Pflanzen: FrĂĽhkartoffeln legen, Zwiebeln und Schalotten stecken, vorgezogene Salate pflanzen
    Achtung auf Spätfrost – empfindliche Pflanzen nachts ggf. mit Vlies schützen.

Obstgarten:

  • Beerensträucher pflanzen (Johannisbeeren, Himbeeren)
  • Obstbäume dĂĽngen
  • Mulchen, um Feuchtigkeit zu halten
  • Erdbeeren pflegen: alte Blätter entfernen, Boden lockern

Balkon & Terrasse:
Kübelpflanzen langsam an draußen gewöhnen

Gartenarbeiten im März

  • Beete von Laub und Pflanzenresten befreien
  • Wenn die Beete etwas abgetrocknet sind, Boden vorsichtig lockern
  • Kompost oder organischen DĂĽnger einarbeiten
  • FrĂĽhbeet aufstellen

Schneiden & ZurĂĽckschneiden:

  • Rosen kräftig zurĂĽckschneiden – idealerweise zur ForsythienblĂĽte (keine starken Fröste mehr)
  • Obstbäume auslichten (Apfel, Birne etc.)
  • SommerblĂĽhende Sträucher schneiden (z. B. Sommerflieder)
  • Gehölze bis Mitte März schneiden (um brĂĽtende Vögel nicht zu stören)

Aussaat & Pflanzen:
Direkt ins Beet (bei mildem Wetter + mit Vlies schĂĽtzen):

  • Radieschen
  • Spinat
  • PflĂĽcksalat
  • Möhren (frĂĽhe Sorten)
  • Erbsen
  • Zuckerschoten

Vorziehen:

  • Tomaten
  • Salate
Schneeglöckchen im Februar
  • Gehölze & Sträucher schneiden
  • Obstbäume (Apfel, Birne) schneiden â€“ frostfreie Tage wählen, bei trockenem, mildem Wetter schneiden
  • Aussaat & Vorziehen (drinnen):
    Chili, Paprika, Aubergine, Zwiebeln, Lauch
  • 🌷 FrĂĽhblĂĽher & Beetpflege:
    Laub vorsichtig entfernen, damit Krokus & Schneeglöckchen rauskommen
    VerblĂĽhte Staudenreste zurĂĽckschneiden
  • Gartengeräte reinigen & schärfen
  • Vogelnistkästen säubern (vor der Brutsaison)
  • FrĂĽhbeete vorbereiten
  • Bei Schnee: Ă„ste vorsichtig entlasten

Tulpen sind aktuell die Nummer eins unter den Schnittblumen – dank ihrer großen Farbenvielfalt und eleganten Formen. Und weil es sie nur saisonal bis etwa Mitte Mai gibt, sind sie etwas ganz Besonderes. 🌷

1. Wenn’s quietscht, ist’s gut!
Frische Tulpen erkennt man am sauberen Schnitt, festen Stielen und einem leisen Quietschen beim Aneinanderreiben.
2. Sauber und rein, das muss sein
Vase gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen – so haben Bakterien keine Chance.
3. Ein frischer Schnitt fĂĽr neue Frische!
Stiele 1–2 cm mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. (Scheren drĂĽcken die Pflanzenstängel zu sehr zusammen!). Unterste Blätter entfernen.
4. Glasklar- Frisches Wasser
Wasser alle zwei Tage wechseln, bei Bedarf Stiele neu anschneiden.
5. Wenig Wasser
Nur ca. 5 cm kaltes Wasser einfüllen und lieber nachgießen – Tulpen wachsen auch in der Vase weiter.
6. Heizungen und Obstkörbe bitte auf Distanz!
Nicht neben Heizung, Sonne oder Obst (verströmt das Reifegas Ethylen!).
Je kühler, desto länger halten sie. 🌷

Im Januar werden Paprika angesät. Zuvor werden die Samen einen Tag eingeweicht, sodann dürfen die Paprikasamen in lockere Anzuchterde – etwa 0,5 cm tief und leicht mit Erde bedeckt. Anschließend vorsichtig angießen und an einen warmen Platz stellen.

Paprika und Chili mögen es von Anfang an wohlig warm.
Für eine erfolgreiche Keimung liegt die ideale Keimtemperatur bei ca. 25 Grad. Am besten werden die Saatschalen an einen warmen Ort, zum Beispiel in die Nähe oder direkt über einen Heizkörper gestellt. Nach dem Pikieren fühlen sich dann die Jungpflanzen bei ca. 20–22 Grad am wohlsten.
Diese Paprikapflänzchen stehen einfach nur an einem hellen Fensterbrett.

VorfrĂĽhlingsalpenveilchen

VorfrĂĽhlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum)
gesehen am Botanischen Garten MĂĽnchen

Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) stammt ursprünglich aus Südosteuropa und dem östlichen Mittelmeerraum.

Dort wächst es meist in lichten Wäldern, GebĂĽschen und an Berghängen, wo es im Spätwinter bis frĂĽhen FrĂĽhling seine zarten BlĂĽten zeigt. Auch in Mitteleuropa hat die Pflanze längst ein Zuhause gefunden. In Ländern wie Deutschland, Ă–sterreich und der Schweiz wurde sie als Zierpflanze in Gärten gepfanzt. Von dort aus hat sie sich teilweise verwildert und ist heute manchmal auch in Parks, alten Gärten oder an Waldrändern zu entdecken – ein kleiner, frĂĽher Farbtupfer nach dem Winter.

Vorfrühlings-Alpenveilchen mögen ähnliche Bedingungen wie im Wald:

  • Halbschatten bis Schatten
  • lockerer, humusreicher Boden
  • gerne unter Laubbäumen oder Sträuchern
  • Boden sollte durchlässig sein (keine Staunässe)

Die Blume des Jahres 2026 in Deutschland ist der Feld- oder Ackerrittersporn (Consolida regalis). Die Loki‑Schmidt‑Stiftung wählte diese Pflanze, um auf den Rückgang von Ackerwildkräutern und die abnehmende Artenvielfalt in Agrarlandschaften hinzuweisen. Der Feldrittersporn ist einjährige Pflanze mit auffälligen blau-violetten Blüten, die früher häufig zwischen Getreide wuchsen, heute jedoch nur noch selten zu finden sind.
> Loki Schmidt Stiftung | 2026 – Der Feldrittersporn


Baum des Jahres 2026

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, wurde als Baum des Jahres 2026 ausgezeichnet. Mit ihren charakteristischen, bei jedem Windhauch leicht zitternden Blättern ist sie ein unverwechselbares Naturzeichen.
Als Pionierbaum besiedelt die Zitterpappel schnell offene, lichtdurchflutete Flächen und bereitet so den Boden für die Entstehung neuer Wälder. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt und bietet zahlreichen Tieren Lebensraum.
Die Auszeichnung erfolgt durch die Dr. Silvius Wodarz‑Stiftung und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
> Baum des Jahres: SDW


Heilpflanze des Jahres 2026

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) wurde als Heilpflanze des Jahres 2026 ausgezeichnet. Besonders bekannt ist sie für das Nachtkerzenöl, das aus ihren Samen gewonnen wird und wichtige Fettsäuren wie Linolsäure enthält.
Die Auszeichnung soll auf die traditionelle Bedeutung der Nachtkerze aufmerksam machen. In der Naturheilkunde wird sie unter anderem zur Unterstützung bei Hautproblemen und zur Förderung entzündungshemmender Prozesse verwendet.
> Nachtkerze – NHV Theophrastus
Weitere Informationen zur Nachtkerze findet ihr auch bei unserem Landesverband unter https://www.gartenratgeber.de/magazin/die-nachtkerze/

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