Tipps & Tricks

Hier bekommst Infos, Tipps & Tricks für deinen Garten und die Natur

Baumschutzverordnung München

Die Stadt München verschärft ihre Baumschutzverordnung: Künftig stehen bereits Bäume mit einem Stammumfang ab 60 Zentimetern sowie sämtliche Obstbäume unter Schutz Baumschutzverordnung – Landeshauptstadt München

Gartenarbeiten im April

Ziergarten:

  • Stauden teilen und pflanzen, damit sie kräftiger wachsen
  • Rosen schneiden (falls noch nicht im März erfolgt)
  • Sommerblumen aussäen, z. B. Ringelblumen, Cosmea, Zinnien

Rasenpflege:
vertikutieren, kahle Stellen nachsäen

Gemüsegarten:

  • Direkt ins Beet säen: Karotten, Radieschen, Spinat, Mangold, Erbsen, Zuckerschoten, Rote Bete, Pflücksalat, Petersilie
  • Vorziehen oder im Gewächshaus: Zucchini, Gurken, Mais
  • Pflanzen: Frühkartoffeln legen, Zwiebeln und Schalotten stecken, vorgezogene Salate pflanzen
    Achtung auf Spätfrost – empfindliche Pflanzen nachts ggf. mit Vlies schützen.

Obstgarten:

  • Beerensträucher pflanzen (Johannisbeeren, Himbeeren)
  • Obstbäume düngen
  • Mulchen, um Feuchtigkeit zu halten
  • Erdbeeren pflegen: alte Blätter entfernen, Boden lockern

Balkon & Terrasse:
Kübelpflanzen langsam an draußen gewöhnen

Gartenarbeiten im März

  • Beete von Laub und Pflanzenresten befreien
  • Wenn die Beete etwas abgetrocknet sind, Boden vorsichtig lockern
  • Kompost oder organischen Dünger einarbeiten
  • Frühbeet aufstellen

Schneiden & Zurückschneiden:

  • Rosen kräftig zurückschneiden – idealerweise zur Forsythienblüte (keine starken Fröste mehr)
  • Obstbäume auslichten (Apfel, Birne etc.)
  • Sommerblühende Sträucher schneiden (z. B. Sommerflieder)
  • Gehölze bis Mitte März schneiden (um brütende Vögel nicht zu stören)

Aussaat & Pflanzen:
Direkt ins Beet (bei mildem Wetter + mit Vlies schützen):

  • Radieschen
  • Spinat
  • Pflücksalat
  • Möhren (frühe Sorten)
  • Erbsen
  • Zuckerschoten

Vorziehen:

  • Tomaten
  • Salate
Schneeglöckchen im Februar
  • Gehölze & Sträucher schneiden
  • Obstbäume (Apfel, Birne) schneiden – frostfreie Tage wählen, bei trockenem, mildem Wetter schneiden
  • Aussaat & Vorziehen (drinnen):
    Chili, Paprika, Aubergine
  • 🌷 Frühblüher & Beetpflege:
    Laub vorsichtig entfernen, damit Krokus & Schneeglöckchen rauskommen
    Verblühte Staudenreste zurückschneiden
  • Gartengeräte reinigen & schärfen
  • Vogelnistkästen säubern (vor der Brutsaison)
  • Frühbeete vorbereiten
  • Bei Schnee: Äste vorsichtig entlasten

Tulpen sind aktuell die Nummer eins unter den Schnittblumen – dank ihrer großen Farbenvielfalt und eleganten Formen. Und weil es sie nur saisonal bis etwa Mitte Mai gibt, sind sie etwas ganz Besonderes. 🌷

1. Wenn’s quietscht, ist’s gut!
Frische Tulpen erkennt man am sauberen Schnitt, festen Stielen und einem leisen Quietschen beim Aneinanderreiben.
2. Sauber und rein, das muss sein
Vase gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen – so haben Bakterien keine Chance.
3. Ein frischer Schnitt für neue Frische!
Stiele 1–2 cm mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. (Scheren drücken die Pflanzenstängel zu sehr zusammen!). Unterste Blätter entfernen.
4. Glasklar- Frisches Wasser
Wasser alle zwei Tage wechseln, bei Bedarf Stiele neu anschneiden.
5. Wenig Wasser
Nur ca. 5 cm kaltes Wasser einfüllen und lieber nachgießen – Tulpen wachsen auch in der Vase weiter.
6. Heizungen und Obstkörbe bitte auf Distanz!
Nicht neben Heizung, Sonne oder Obst (verströmt das Reifegas Ethylen!).
Je kühler, desto länger halten sie. 🌷

Im Januar werden Paprika angesät. Zuvor werden die Samen einen Tag eingeweicht, sodann dürfen die Paprikasamen in lockere Anzuchterde – etwa 0,5 cm tief und leicht mit Erde bedeckt. Anschließend vorsichtig angießen und an einen warmen Platz stellen.

Paprika und Chili mögen es von Anfang an wohlig warm.
Für eine erfolgreiche Keimung liegt die ideale Keimtemperatur bei ca. 25 Grad. Am besten werden die Saatschalen an einen warmen Ort, zum Beispiel in die Nähe oder direkt über einen Heizkörper gestellt. Nach dem Pikieren fühlen sich dann die Jungpflanzen bei ca. 20–22 Grad am wohlsten.
Diese Paprikapflänzchen stehen einfach nur an einem hellen Fensterbrett.

Vorfrühlingsalpenveilchen

Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum)
gesehen am Botanischen Garten München

Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) stammt ursprünglich aus Südosteuropa und dem östlichen Mittelmeerraum.

Dort wächst es meist in lichten Wäldern, Gebüschen und an Berghängen, wo es im Spätwinter bis frühen Frühling seine zarten Blüten zeigt. Auch in Mitteleuropa hat die Pflanze längst ein Zuhause gefunden. In Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde sie als Zierpflanze in Gärten gepfanzt. Von dort aus hat sie sich teilweise verwildert und ist heute manchmal auch in Parks, alten Gärten oder an Waldrändern zu entdecken – ein kleiner, früher Farbtupfer nach dem Winter.

Vorfrühlings-Alpenveilchen mögen ähnliche Bedingungen wie im Wald:

  • Halbschatten bis Schatten
  • lockerer, humusreicher Boden
  • gerne unter Laubbäumen oder Sträuchern
  • Boden sollte durchlässig sein (keine Staunässe)

Die Blume des Jahres 2026 in Deutschland ist der Feld- oder Ackerrittersporn (Consolida regalis). Die Loki‑Schmidt‑Stiftung wählte diese Pflanze, um auf den Rückgang von Ackerwildkräutern und die abnehmende Artenvielfalt in Agrarlandschaften hinzuweisen. Der Feldrittersporn ist einjährige Pflanze mit auffälligen blau-violetten Blüten, die früher häufig zwischen Getreide wuchsen, heute jedoch nur noch selten zu finden sind.
> Loki Schmidt Stiftung | 2026 – Der Feldrittersporn


Baum des Jahres 2026

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, wurde als Baum des Jahres 2026 ausgezeichnet. Mit ihren charakteristischen, bei jedem Windhauch leicht zitternden Blättern ist sie ein unverwechselbares Naturzeichen.
Als Pionierbaum besiedelt die Zitterpappel schnell offene, lichtdurchflutete Flächen und bereitet so den Boden für die Entstehung neuer Wälder. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt und bietet zahlreichen Tieren Lebensraum.
Die Auszeichnung erfolgt durch die Dr. Silvius Wodarz‑Stiftung und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
> Baum des Jahres: SDW


Heilpflanze des Jahres 2026

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) wurde als Heilpflanze des Jahres 2026 ausgezeichnet. Besonders bekannt ist sie für das Nachtkerzenöl, das aus ihren Samen gewonnen wird und wichtige Fettsäuren wie Linolsäure enthält.
Die Auszeichnung soll auf die traditionelle Bedeutung der Nachtkerze aufmerksam machen. In der Naturheilkunde wird sie unter anderem zur Unterstützung bei Hautproblemen und zur Förderung entzündungshemmender Prozesse verwendet.
> Nachtkerze – NHV Theophrastus
Weitere Informationen zur Nachtkerze findet ihr auch bei unserem Landesverband unter https://www.gartenratgeber.de/magazin/die-nachtkerze/

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