Gartenbauverein Allach-Untermenzing e.V.

Tipps & Tricks

Gartentipps November

  • Herbst ist die ideale Zeit, um Blumenzwiebeln zu stecken (je nach Witterung ist dies bis November/Dezember möglich)
    Blausternchen, ungefüllte Krokusse und Winterlinge dienen im Frühjahr den Bienen und Hummeln als wichtige Nahrungsquelle.
     
  • Kompost umsetzen.
    Den reifen Kompost kann man gleich auf Beete und Baumscheiben verteilen.
    Wertvolle Infos zum Kompost im Garten findet ihr auf der Homepage des Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.
     
  • Dahlien und Gladiolen werden nach dem Absterben des Laubes ausgegraben, die Knollen ausgeputzt und frostfrei überwintert.
     
  • Rasen: Laubansammlungen sind ideale Winterquartiere für Igel. Allerdings müssen Rasenflächen laubfrei gehalten werden, da der Rasen sonst keine Luft mehr bekommt und verrottet. Daher lieber in einer Ecke des Gartens Laub für Igel und Kleinstlebewesen anhäufeln.
     
  • Herbsthimbeeren (nach der Ernte) bodennah abschneiden.
    Übrigens: Sommer- und Herbsthimbeeren kombiniert pflanzen, so kann man von Juni bis November pausenlos Himbeeren ernten.
     
  • Lavendel mit Reisig oder Vlies abdecken, um vor zu großer Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Kombination aus Sonne und Frost lässt die Pflanze austrocknen, da Wasser über die Blätter verdunstet, die Pflanze aber kein Wasser über den frostigen Boden aufnehmen kann.
     
  • Rosen mit Erde/Laub anhäufeln (bis ca. 10-20 cm über der Bodenoberfläche). Zurückgeschnitten werden die Rosen erst im Frühjahr.
     
  • Oleander, Zitrusfrüche ins Winterquartier umziehen.
     
  • Pampasgras zusammenbinden (schützt vor Frost und sieht dekorativ aus)
     
  • Regenfässer und Gießkannen entleeren (Gießkannen mit einer Bürste säubern und einwintern)
     
  • Tontöpfe auf Füßchen stellen (Wasser kann abfließen und Topf friert nicht fest)
     

Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse enthält Vitamin C, fördert die Durchblutung und wird bei Atemwegs- und Harnwegsinfekten eingesetzt. Sie hat desinfizierende Wirkung, wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral. Die enthaltenen Senföle sind für den scharfen Geschmack verantwortlich.
Gourmets zieren mit den Kapuzinerkresseblüten ihren Salat und nutzen auch die frischen Blätter. Alle Teile (Blüten, Blätter, Knospen, Samen) sind essbar und frisch zu verwenden.
Zum Beispiel kann man Blüten einfach in Essig ansetzen oder die Blätter zu Pesto verarbeiten.